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Schlafen wie auf Wolke 7
Matratzen sollte man nicht husch-husch kaufen, sondern sich Zeit nehmen. Man verbringt ja bekanntlich ein Drittel der Lebenszeit liegend oder schla- fend. Auch die Bett- und Duvet- wahl will wohlüberlegt sein. Bei Betten-Strahm kümmert sich ein engagiertes Team um alle Anliegen in Sachen Schlaf. Und das schon seit über 35 Jahren.
«Jetz lig doch au mal ane» – diesen Satz hat Kurt Strahm, Inhaber und Firmengründer, schon oft gehört. Meistens sagt ihn die Frau, meistens sagt sie den Satz zu ihrem Mann, der etwas unmutig und skeptisch ne- ben ihr steht. Seine Skepsis würde der Gatte ungefähr so begründen: «Warum denn eine neue Matratze. Auf der alten schlafe ich doch... recht gut.» Bei Ge- schlechterzuordnungen soll man natürlich vorsichtig sein – Kurt Strahm wäre der erste, der das unterschreiben würde. Menschen unterscheiden sich, ihre Bedürfnisse, was Schlafen angeht ebenso. Gute Berater, so wie sie bei Betten-Strahm tätig sind, tragen dieser Vielfalt Rechnung. Das Team stellt die richtigen Fragen, macht dem Kunden bewusst, was ihm in Sachen Bett wichtig ist – oft ein Spiegel des Lebens. «Man kommt auf Sachen, die man sich sonst nie
überlegt», so Kurt Strahm. Eine faszinie- rende Erfahrung. Die Faszination für sein heutiges Metier packte Kurt Strahm als junger Mann. Er war im Aussendienst unter- wegs, verkaufte dabei auch Schlafsäcke. In diesem unspektakulären Artikel entdeckte er ein Wunder der Natur: Die wärmenden Eigenschaften von Daunen und Federn. Der Ostschweizer wechselte in eine Bettwaren- fabrik, die von seiner Leidenschaft profitie- ren konnte: Er verzehnfachte den Umsatz im Bereich Daunendecken. Ihm gelang das, weil er nicht das schnelle Geld, sondern Qualität wollte (wie heute übrigens auch). «Wir wollten keinen Lebendrupf. Da waren wir pickelhart», erinnert er sich. Er nahm dafür auch einen Eklat in Kauf. «Bei einem Kontrollbesuch auf einer Gänsefarm in Ost- europa empfing man uns freundlich. Bis wir darauf bestanden eine entfernte Ecke zu besichtigen, wo wir auf lebende Gänse mit nacktem Hals stiessen – das Ende unserer Geschäfte mit dieser Farm.» Dieses Quali- tätsbewusstsein floss 1985 auch bei der Firmengründung ein – es gilt heute und auch in Zukunft.
Eine wichtige Rolle spielte in der ganzen Zeit Monika Strahm-Föhn: «Ohne das En- gagement und das Fachwissen meiner Frau wären wir nie so erfolgreich geworden. Die
Firma und ich verdanken ihr viel.» Betten- Strahm kam auf die Erfolgsstrasse. Weil man gemeinsam wegweisende Entscheide traf.
So werden die Duvets selber hergestellt – man darf den Fachkräften dabei sogar über die Schulter schauen. Und natürlich mitent- scheiden, wie dick oder dünn die Decke sein soll. «Wir raten dem Kunden, einen Mo- nat mit dem neuen Duvet Erfahrungen zu sammeln. Hat er dauerhaft zu warm oder zu kalt? Ist eines von beidem der Fall, kann er das Duvet gerne wieder vorbeibringen, und wir fügen Material hinzu oder entfernen es.» Es werden ausschliesslich Daunen und Fe- dern von Partner Dormabell verwendet – dieser garantiert die lückenlose Zurückver- folgung bis zum Bauernhof und Schlachtbetrieb. Bei der Reinigung der heiklen Daunenduvets ist man bei Betten- Strahm ebenfalls am Besten aufgehoben. Die Expertise des Teams ist bestechend, kommt in einem Bereich zum Tragen, der den Laien überfordern kann. Denn Matrat- zen gibt es auf dem Markt fast wie Sand am Meer. Neben den vielen Marken ist man mit verschiedensten Materialien kon- frontiert: Will ich Boxspring, Feder- oder Latexkern oder Tempur? Wie wichtig ist der Rost? Und was hilft am besten gegen
  


























































































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